Dieses wunderschöne Gedicht von Elise Hennek lädt an einem kalten und verschneiten Wintertag zum träumen ein.
Seit Tagen hat es nun geschneit,
bitter kalt ist’s weit und breit.
Vom Dach hängen aus Eis Zapfen,
im Schnee die Kinder fröhlich stapfen.
Der kleine See ist endlich zugefroren,
ein Schlittschuhläufer hat ihn für sich auserkoren.
Am kleinen Hang, sieh gleich dort drüben
ist ein Skiläufer am Üben.
Von den Bäumen leise fällt der Schnee,
nach Futter such ein scheues Reh.
Wie im Märchen uns dieser Tag erscheinen mag,
dieser eiskalte, wunderschöne Wintertag.
Das wunderschöne Weihnachtsgedicht von Bruno Horst Bull ist “Am Tag vor Weihnachten”,
darf zur Bescherung nicht fehlen.
Nur noch einmal wird es dunkel,
nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden,
hat Knecht Ruprecht was gebracht.
Die Anleitung für diesen tollen
Glitzermond findet ihr im Beitrag Glitzermond basteln
Aus dem Walde wird er kommen,
wo verschneite Tannen stehn,
und sechs große zahme Hirsche
sind vor dem Gefährt zu sehn.
Glocken klingen, und der Schlitten
ist bis obenhin bepackt.
Ach, was hat der gute Alte
für die Kinder eingesackt!
Äpfel, Nüße und Rosinen,
Kuchen, Kekse, Marzipan,
Engelshaar und Mandarinen,
Hampelmann und Eisenbahn.
Weiß du noch vom letzten Jahre,
als der Tannenbaum gebrannt,
wie es war, als lang erwartet
in der Tür Knecht Ruprecht stand?
Nur noch einmal wird es dunkel,
nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden,
hat Knecht Ruprecht was gebracht.
Ein altes Weihnachtsgedicht, dass unsere Omas schon in Kindertagen lernten ist das
Gedicht “Vom Christkind“. Besonders kleinere Kinder lieben dieses Gedicht und
lernen es entsprechend schnell.
Denkt euch, ich habe das Christkind gesehn!
Es kam aus dem Wald, das Mützchen voll Schnee,
die rot gefrorenen Händchen
und das Näschen taten ihm weh.
Und es trug einen Sack, der war gar schwer,
er rumpelte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, wolltet ihr wissen?
Ihr Naseweis, ihr Schelmenpack,
meint ihr, es wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Das ist gewiss etwas schönes drin:
es roch so nach Äpfeln und Nüssen.
Albert Sergel (1876-1946) schrieb mit dem Gedicht “Das Tännlein” einen Lobgesang auf den Tannenbaum. Dieses kurze Gedicht ist schnell auswendig gelernt. Genau das richtige zum Christfest.
Ein Tännlein aus dem Walde,
Und sei es noch so klein,
Mit seinen grünen Zweigen
Soll unsre Freude sein!
Es stand in Schnee und Eise
In klarer Wintersluft;
Nun bringt’s in unsre Stuben
Den frischen Waldesduft.
Die Anleitung und das kostenlose E-Book
für diesen filigranen Weihnachtsstern
findet ihr im Artikel
Filigraner Weihnachtsstern
Wir wollen schön es schmücken
Mit Stern und Flittergold,
Mit Äpfeln und mit Nüßen
Und Lichtlein wunderhold.
Und sinkt die Weihnacht nieder,
Dann gibt es lichten Schein,
Das leuchtet Alt und Jungen
Ins Herz hinein.
Ein weiteres älteres Weihnachtsgedicht darf Weihnachten nicht fehlen, ein Gedicht, so rosa
und zuckerich – einfach ein geniales Kindergedicht. Dieses Gedicht lernen Mädchen besonders gern auswendig.
Wir haben ein paar kurze Kinderverse gesammelt, die die lieben Kleinen auch noch direkt am Heiligabend lernen können. So vergeht die Zeit des Wartens auf das Christkind schneller. Und wer Geschenke bekommen will, sollte auch ein kleines Gedichtlein kennen.
Frohes Weihnachtsfest allen Lesern.
Christkindlein, ich will artig sein,
bescher mir was ins Schüsselein,
Äpfel, Nüsse, eins, zwei, drei,
und ein Püppchen auch dabei.
Christkindchen, komm in unser Haus,
leer deine große Tasche aus,
stell dein Schimmelchen untern Tisch
das er Heu und Hafer frißt.
Heu und Hafer frißt er nicht,
Zuckerbrezel kriegt er nicht.
Ei du lieber, heilger Christ!
Komm nur nicht , wenns finster ist,
komm im hellen Mondenschein,
wirf mir Nüss und Äpfel rein.
Das Lieblingsgedicht aller Kinder ist “Der Bratapfel” bekannt als bayrisches Volksgut. Immer mit einem Schmunzeln auf den Lippen wird dieses Gedicht nur zu gern zum Besten gegeben.
Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel,
der Kapfel, der gelbrote Apfel.
Die Anleitung für diesen tollen Teelichterstern
könnt ihr im Artikel Teelichter Stern aus Wellpappe
nachlesen. Diesen Stern können
auch kleine Kinder prickeln.
Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!
Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.
Stimmungsvolle Advents- und Weihnachtslieder
Die schönsten Advents- und Weihnachtslieder haben wir für euch bei Amazon zusammengestellt. Ihr könnt euch von allen Liedern einen Ausschnitt anhören.
Ein älteres Gedicht von Knecht Ruprecht stammt von Martin Boelitz.
Dieses Gedicht können auch kleine Kinder schnell lernen und vor dem Nikolaus glänzen.
Draußen weht es bitterkalt,
wer kommt da durch den Winterwald?
Stipp – stapp, Stipp – stapp und huckepack.
Knecht Ruprecht ists mit seinem Sack.
Was ist denn in dem Sacke drin?
Äpfel, Mandel und Rosin
und schöne Zuckerrosen,
auch Pfeffernüss fürs gute Kind:
die anderen, die nich artig sind,
die klopft er auf die Hosen.
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