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Archiv für die 'Lesenswerte Bücher' Kategorie

Hier findet ihr meine persönlichen Lieblingsbücher mit dem Prädikat “Absolut lesenswert”.

Echo der Hoffnung von Diana Gabaldon

Erstellt von Evelyn am 9. Juli 2010

Endlich der siebte Teil der Highland-Saga “Echo der Hoffnung” ist da. Von allen Gabaldon Fans sehnsüchtig erwartet kommt dieses Buch in einer tollen Aufmachung daher. Der Schutzumschlag enthält den Stammbaum der Hauptfiguren. So könnt ihr euch immer mal wieder die Familiengeschichte und die Herkunft der Protagonisten veranschaulichen. Echo-der-Hoffnung in

Wie geht die Geschichte weiter?

Jamie und Claire leben im Jahr 1777 zu Beginn des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Zum Kampf geboren, wird Jamie immer wieder in Schlachten und Scharmützel verwickelt. Claire hat als Ärztin alle Hände voll zu tun, den Kämpfern nach den Schlachten zu helfen. Eine Reise nach Schottland, der Tod eines guten Freundes, die Wirren alter Beziehungen und ein Schiffsuntergang lassen den Leser kaum zu Atem kommen. Die immer wieder neuen Aspekte und Wendungen sind ein Garant für Spannung – eben typisch Gabaldon.

Brianna und Roger sind in die Zukunft zurückgekehrt. Im Jahr 1979 leben sie auf dem Anwesen Lallybroch und müssen feststellen, dass die Highlands auch in der Gegenwart gefährlich ist. Besonders der Besuch eines Zeitreisenden und das Verschwinden von Jem hält die kleine Familie in Atem.

Mit 1002 Seiten ist “Echo der Hoffnung” kein Buch, dass ein einem Wochenende gelesen werden kann. Welchen Gabaldon-Fan sollte das abschrecken?

War dieses Buch das Letzte?

Ich bin der Meinung, dass noch mindestens ein Buch folgen muss. Die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt und ich freue mich auf die Fortsetzung.

Die einzelnen Titel der Highlandsaga

1. Feuer und Stein
2. Die geliehene Zeit
3. Ferne Ufer
4. Der Ruf der Trommel
5. Das flammende Kreuz
6. Ein Hauch von Schnee und Asche
7. Echo der Hoffnung

Fazit

Echo der Hoffnung ist ein Buch für Fans. Oft kühn geschrieben, wie immer lustvoll und üppig in der Ausdrucksweise lässt Gabaldon den Leser die Zeit um sich vergessen. Einzelne, etwas langatmige Passagen verzeihen echte Fans der Autorin.

Prädikat: Absolut lesenswert und süchtig-machend

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Anmerkung für Neueinsteiger

Dieses Fortsetzung ist zwar in sich abgeschlossen, ohne die Kenntnisse aus den anderen Teilen macht Echo der Hoffnung aber für Neueinsteiger wenig Sinn.

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Bin ich zu blöd?

Erstellt von Evelyn am 29. April 2010

Diese Frage stellt sich die Autorin Sibylle Herbert im gleichnamigen Buch. Es geht um den alltäglichen Technik Wahnsinn und wie die Programmierer und Hersteller versuchen Benutzerschnittstellen zu optimieren. Bin-ich-zu-bloed in

Allein das Wort Benutzerschnittstellen bringt den normal denkenden Verbraucher auf die Barrikaden. Warum soll sich der Nutzer an die Technik anpassen, sollte es nicht anderes herum funktionieren? Warum schaffen es die Hersteller nicht, das ihre ausgeklügelte Technik intuitiv für den Nutzer zu bedienen ist?

Köstlich beschreibt Sibylle Herbert in weiteren Kapiteln die Symbole der Identität der westlichen Welt, die PINs, TANs und Passwörter. Das Wort PASSWORT ist eines der häufigst verwendeten Passwörter, ganz einfach deshalb, weil der normale User es sich leicht merken kann. Das er damit ein großes Sicherheitsrisiko eingeht, ist oft eher zu verschmerzen, als nicht an das E-Mail Postfach zu kommen.

Besonders amüsant fand ich die Geschichte: Wie löse ich am Automaten der Deutschen Bahn eine Fahrkarte zum günstigsten Preis? Man könnte behaupten, dieses Kunststück schaffen nicht einmal 5% der Bahnangestellten. Für normale Fahrgäste sind diese Automaten das Hassobjekt Nr. 1 und nicht wenige lassen ihren Frust an den armen Maschinen aus.

Hotline – Wahnsinn

Über Servicenummern (was haben teure Nummern mit Service zu tun?) quält sich der Kunde durch ein Menü, immer geführt von einer nervigen Automatenstimme. Alle möglichen Nummern und Passwörter werden abgefragt und zum Dank darf man sich 30 Minuten oder länger noch nervigere Musik oder noch schlimmer Produktwerbung anhören. Und nur wenn man ganz viel Glück hat, ist der Mensch, der sich nach der langen Wartezeit meldet, kompetent.

Rechnet euch diese Zeitdiebe mal für einen Monat hoch, empfiehlt Sibylle Herbert. Da kommen Stunden zusammen. Und weitere Zeitdiebe sind schon in Planung. Ein Beispiel: Der Kunde darf seine Waren an der Kasse selbst scannen. Die Verkäuferin, die diesen Job bisher erledigt hat, wird einfach entlassen und ich als Kunde darf kostenlos ihren JOB übernehmen. Toll, nun die Banken haben es vorgemacht, warum soll das im Supermarkt nicht funktionieren. Bei Ikea ist dieses Prozedere bereits Standard.

Bin ich zu blöd? ist ein Buch das jeder gelesen haben muss. Nach dieser Lektüre sehen selbst Technikaffine Menschen die Welt mit anderen Augen.

Prädikat: Absolut lesenswert

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Dieses Buch ist super als Geschenk zum Muttertag geeignet. Bei einem Preis von 8,95 Euro sprengt dieses Buch auch nicht das Budget.

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Ein König für Deutschland von Andreas Eschenbach

Erstellt von Evelyn am 5. November 2009

Deutschland lässt die Monarchie wieder aufleben? Die alten Volksparteien haben nach der nächsten Wahl nichts mehr zu melden, weil ihr Stimmanteil Erdrutschartig gesunken ist? Koenig-von-deutschland-150x150 in

Kann ein solches Szenario des Volkes Wille sein?

Zur Handlung

Vincent Wayne Marrit baut einen Prototyp eines Wahlcomputers, mit dem man abgegebene Stimmen fälschen kann. Ob durch den Einsatz seines Prototypen Goerge W. Busch in der umstrittensten Präsidentenwahl zum Präsidenten gewählt wird, bleibt für Vincent fraglich. Jahre später soll das Programm in Deutschland zum Einsatz gekommen sein. Der Profiteur der dargestellten und vorhergesagten Pattsituation nach der Wahl war Roland Koch. Durch den Einzug der Linkspartei konnten weder Schwarz-Gelb noch Rot-Grün eine Regierungsmehrheit bilden. Was passiert bei einer Manipulation der Bundestagswahl?

Manipulation von Wahlcomputern

Sind Wahlcomputer manipulierbar? Das ist die Grundsatzfrage, die Andreas Eschenbach in seinem Buch versucht zu durchleuchten. Spannend und auch für Wahlmuffel ein absolutes Muss.

Prädikat: Absolut lesenswert

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Der Täuscher von Jeffery Daever

Erstellt von Evelyn am 14. Oktober 2009

Ein neuer Fall für Lyncoln Rhyme und Amelia Sachs. Buecher-de-taeuscher-150x150 in

Wie einfach ist ein Identitätsdiebstahl zu bewerkstelligen? Einfacher als der normale Mann von nebenan denkt. Im Zeitalter von Handyortung, Kundenkarten, Kreditkarten, Sicherheitschips in Kleidung u.ä. ist der Mensch leicht zu überwachen. Jeder Schritt kann und wird irgendwo dokumentiert.

Können diese Daten gesammelt und verwertet werden?
Stellt ihr euch genau diese Frage? Dann holt euch das Buch „Der Täuscher“. Nach dem Lesen dieses Buches werdet ihr eure Kundenkarten freiwillig vernichten!

Fesselnd, packend, genial von der ersten bis zur letzten Seite.

Prädikat: Absolut lesenwert

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