Basteln rund ums Jahr

Basteltipps zu allen Fest- und Feiertagen im Jahr

Am Tag vor Weihnachten

Erstellt von Evelyn am 23. Dezember 2009

Das wunderschöne Weihnachtsgedicht von Bruno Horst Bull ist “Am Tag vor Weihnachten”, Glitzer-Mond-248x300 in
darf zur Bescherung nicht fehlen.

Nur noch einmal wird es dunkel,
nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden,
hat Knecht Ruprecht was gebracht.

Die Anleitung für diesen tollen
Glitzermond findet ihr im Beitrag
Glitzermond basteln

Aus dem Walde wird er kommen,
wo verschneite Tannen stehn,
und sechs große zahme Hirsche
sind vor dem Gefährt zu sehn.
Glocken klingen, und der Schlitten
ist bis obenhin bepackt.

Ach, was hat der gute Alte
für die Kinder eingesackt!
Äpfel, Nüße und Rosinen,
Kuchen, Kekse, Marzipan,
Engelshaar und Mandarinen,
Hampelmann und Eisenbahn.

Weiß du noch vom letzten Jahre,
als der Tannenbaum gebrannt,
wie es war, als lang erwartet
in der Tür Knecht Ruprecht stand?

Nur noch einmal wird es dunkel,
nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden,
hat Knecht Ruprecht was gebracht.

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Vom Christkind

Erstellt von Evelyn am 20. Dezember 2009

Ein altes Weihnachtsgedicht, dass unsere Omas schon in Kindertagen lernten ist das Filigraner-Weihnachsstern-weiss2-300x225 in
Gedicht “Vom Christkind“. Besonders kleinere Kinder lieben dieses Gedicht und
lernen es entsprechend schnell.

Die Anleitung zu diesem Weihnachtsstern
findet ihr im Artikel
Filigraner Weihnachtsstern

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehn!
Es kam aus dem Wald, das Mützchen voll Schnee,
die rot gefrorenen Händchen
und das Näschen taten ihm weh.
Und es trug einen Sack, der war gar schwer,
er rumpelte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, wolltet ihr wissen?
Ihr Naseweis, ihr Schelmenpack,
meint ihr, es wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Das ist gewiss etwas schönes drin:
es roch so nach Äpfeln und Nüssen.

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Der Traum

Erstellt von Evelyn am 18. Dezember 2009

Dieses etwas längere Gedicht stammt von Heinrich Hoffmann von Fallersleben.

Ich lag und schlief; da träumte mir
ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserm Tisch vor mir
ein hoher Weihnachtsbaum.

Und bunte Lichter ohne Zahl,
die brannten ringsumher;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfeln schwer.

Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht!
Da gab’s, was ich nur wünschen kann
und was mir Freude macht.

Und als ich nach dem Baume sah
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,
und alles, alles schwand.

Da wacht’ ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war’s um mich.
Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
sag an, wo find’ ich dich?

Da war es just, als rief er mir:
„Du darfst nur artig sein;
dann steh’ ich wiederum vor dir;
jetzt aber schlaf nur ein!

Und wenn du folgst und artig bist,
dann ist erfüllt dein Traum,
dann bringet dir der Heil’ge Christ
den schönsten Weihnachtsbaum.

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Ich wünsch mir was

Erstellt von Evelyn am 14. Dezember 2009

Quilling-Stern-300x291 in

Ein weiteres älteres Weihnachtsgedicht darf Weihnachten nicht fehlen, ein Gedicht, so rosa
und zuckerich – einfach ein geniales Kindergedicht. Dieses Gedicht lernen Mädchen besonders gern auswendig.

Mehr über die Quilling Technik
erfahrt ihr im Artikel
Weihnachtskerze mit Quilling Motiv.

Ich wünsch mir was!
Was ist denn das?
Das ist ein Schloß aus Marzipan,
mit Türmen aus Rosinen dran,
und Mandeln an den Ecken.

Ganz zuckersüß und braun gebrannt
und jede Wand aus Zuckerkand.
Da kann man tüchtig schlecken!

Und Diener laufen hin und her,
mit Saft und Marmelade.
Und drinnen in dem Schlosse drin,
sitzt meine Frau die Königin.
Die ist aus Schokolade!

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Kurze Kinderverse fürs Christkind

Erstellt von Evelyn am 12. Dezember 2009

Wir haben ein paar kurze Kinderverse gesammelt, die die lieben Kleinen Weihnachtkugel-188x300 in auch noch direkt am Heiligabend lernen können. So vergeht die Zeit des Wartens auf das Christkind schneller. Und wer Geschenke bekommen will, sollte auch ein kleines Gedichtlein kennen.

Frohes Weihnachtsfest allen Lesern.

Christkindlein, ich will artig sein,
bescher mir was ins Schüsselein,
Äpfel, Nüsse, eins, zwei, drei,
und ein Püppchen auch dabei.

Christkindchen, komm in unser Haus,
leer deine große Tasche aus,
stell dein Schimmelchen untern Tisch
das er Heu und Hafer frißt.
Heu und Hafer frißt er nicht,
Zuckerbrezel kriegt er nicht.

Ei du lieber, heilger Christ!
Komm nur nicht , wenns finster ist,
komm im hellen Mondenschein,
wirf mir Nüss und Äpfel rein.

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