Erstellt von Evelyn am 1. Februar 2010
Zum momentanen Wetter passt das Gedicht von Reiner Maria Rilke. Rilkeliebhaber möchten dieses Gedicht nicht missen.
Es treibt der Wind im Winterwalde,
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.
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Erstellt von Evelyn am 30. Dezember 2009
Bekannten und Verwandten einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen, ist ein schöner Brauch.
Wir haben eine kleine Sammlung witziger Sylvestersprüche und Neujahrswünsche für euch zusammengestellt.
- Wir wünschen für das neue Jahr alles Gute und Liebe. Viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit sollen Euch und Eure Lieben in den nächsten 365 Tagen begleiten. Happy New Year!
- Es knallen die Korken, es spritzt der Sekt, das alte Jahr heute Nacht verreckt.
Das neue Jahr wird bald beginnen, und neue Taten wird es bringen.
Wir werden es schaffen, das wäre doch gelacht.
So wünsche ich euch eine tolle Silvesternacht.
Bastelanleitung Glückbringer
Die Bastelanleitung für euren eigenen Glücksbringer und weitere Sylvester- und Neujahrswünsche findet ihr im Artikel Glücksbringer Vierblättriges Kleeblatt.
SMS -taugliche Sprüche
- Prosit Neujahr – und bedenke, was du mit dem Herzen nicht siehst, bleibt dir auch mit den Augen verborgen im neuen Jahr.
- Lass die Korken knallen. Lass die Gläser klingen. Lass uns das neue Jahr beginnen. Bleibe glücklich und gesund.
- Ich wünsche dir im neuen Jahr viel Glück und hoffe, du wünschst dir das alte nicht zurück.
- Heut’ an Silvester will ich dich grüßen – und Dir mit einem Kuss den Tag versüßen. Doch nicht nur heute denk ich an dich, das ganze Jahr bist Du der Sinn für mich.
- Sonne, Mond und Sterne, alles liegt in weiter Ferne, doch das Gute das ist ganz nah – ein glückliches und schönes neues Jahr.
- Das alte Jahr ist jetzt bald futsch, drum wünsch ich Dir einen guten Rutsch.
- Glück soll uns das Neue Jahr gestalten, wir bleiben hoffentlich die Alten!
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Erstellt von Evelyn am 26. Dezember 2009
Dieses wunderschöne Gedicht von Elise Hennek lädt an einem kalten und verschneiten Wintertag zum träumen ein.
Seit Tagen hat es nun geschneit,
bitter kalt ist’s weit und breit.
Vom Dach hängen aus Eis Zapfen,
im Schnee die Kinder fröhlich stapfen.
Der kleine See ist endlich zugefroren,
ein Schlittschuhläufer hat ihn für sich auserkoren.
Die Anleitung für diesen Traumstern
findet ihr im Artikel
Filigraner Weihnachtsstern.
Am kleinen Hang, sieh gleich dort drüben
ist ein Skiläufer am Üben.
Von den Bäumen leise fällt der Schnee,
nach Futter such ein scheues Reh.
Wie im Märchen uns dieser Tag erscheinen mag,
dieser eiskalte, wunderschöne Wintertag.
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Erstellt von Evelyn am 23. Dezember 2009
Das wunderschöne Weihnachtsgedicht von Bruno Horst Bull ist “Am Tag vor Weihnachten”, 
darf zur Bescherung nicht fehlen.
Nur noch einmal wird es dunkel,
nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden,
hat Knecht Ruprecht was gebracht.
Die Anleitung für diesen tollen
Glitzermond findet ihr im Beitrag
Glitzermond basteln
Aus dem Walde wird er kommen,
wo verschneite Tannen stehn,
und sechs große zahme Hirsche
sind vor dem Gefährt zu sehn.
Glocken klingen, und der Schlitten
ist bis obenhin bepackt.
Ach, was hat der gute Alte
für die Kinder eingesackt!
Äpfel, Nüße und Rosinen,
Kuchen, Kekse, Marzipan,
Engelshaar und Mandarinen,
Hampelmann und Eisenbahn.
Weiß du noch vom letzten Jahre,
als der Tannenbaum gebrannt,
wie es war, als lang erwartet
in der Tür Knecht Ruprecht stand?
Nur noch einmal wird es dunkel,
nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden,
hat Knecht Ruprecht was gebracht.
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Erstellt von Evelyn am 20. Dezember 2009
Ein altes Weihnachtsgedicht, dass unsere Omas schon in Kindertagen lernten ist das 
Gedicht “Vom Christkind“. Besonders kleinere Kinder lieben dieses Gedicht und
lernen es entsprechend schnell.
Die Anleitung zu diesem Weihnachtsstern
findet ihr im Artikel
Filigraner Weihnachtsstern
Denkt euch, ich habe das Christkind gesehn!
Es kam aus dem Wald, das Mützchen voll Schnee,
die rot gefrorenen Händchen
und das Näschen taten ihm weh.
Und es trug einen Sack, der war gar schwer,
er rumpelte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, wolltet ihr wissen?
Ihr Naseweis, ihr Schelmenpack,
meint ihr, es wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Das ist gewiss etwas schönes drin:
es roch so nach Äpfeln und Nüssen.
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Erstellt von Evelyn am 18. Dezember 2009
Dieses etwas längere Gedicht stammt von Heinrich Hoffmann von Fallersleben.
Ich lag und schlief; da träumte mir
ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserm Tisch vor mir
ein hoher Weihnachtsbaum.
Und bunte Lichter ohne Zahl,
die brannten ringsumher;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfeln schwer.
Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht!
Da gab’s, was ich nur wünschen kann
und was mir Freude macht.
Und als ich nach dem Baume sah
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,
und alles, alles schwand.
Da wacht’ ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war’s um mich.
Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
sag an, wo find’ ich dich?
Da war es just, als rief er mir:
„Du darfst nur artig sein;
dann steh’ ich wiederum vor dir;
jetzt aber schlaf nur ein!
Und wenn du folgst und artig bist,
dann ist erfüllt dein Traum,
dann bringet dir der Heil’ge Christ
den schönsten Weihnachtsbaum.
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Erstellt von Evelyn am 17. Dezember 2009
Albert Sergel (1876-1946) schrieb mit dem Gedicht “Das Tännlein” einen Lobgesang auf den Tannenbaum. Dieses kurze Gedicht ist schnell auswendig gelernt. Genau das richtige zum Christfest.
Ein Tännlein aus dem Walde,
Und sei es noch so klein,
Mit seinen grünen Zweigen
Soll unsre Freude sein!
Es stand in Schnee und Eise
In klarer Wintersluft;
Nun bringt’s in unsre Stuben
Den frischen Waldesduft.
Die Anleitung und das kostenlose E-Book
für diesen filigranen Weihnachtsstern
findet ihr im Artikel
Filigraner Weihnachtsstern
Wir wollen schön es schmücken
Mit Stern und Flittergold,
Mit Äpfeln und mit Nüßen
Und Lichtlein wunderhold.
Und sinkt die Weihnacht nieder,
Dann gibt es lichten Schein,
Das leuchtet Alt und Jungen
Ins Herz hinein.
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Erstellt von Evelyn am 14. Dezember 2009

Ein weiteres älteres Weihnachtsgedicht darf Weihnachten nicht fehlen, ein Gedicht, so rosa
und zuckerich – einfach ein geniales Kindergedicht. Dieses Gedicht lernen Mädchen besonders gern auswendig.
Mehr über die Quilling Technik
erfahrt ihr im Artikel
Weihnachtskerze mit Quilling Motiv.
Ich wünsch mir was!
Was ist denn das?
Das ist ein Schloß aus Marzipan,
mit Türmen aus Rosinen dran,
und Mandeln an den Ecken.
Ganz zuckersüß und braun gebrannt
und jede Wand aus Zuckerkand.
Da kann man tüchtig schlecken!
Und Diener laufen hin und her,
mit Saft und Marmelade.
Und drinnen in dem Schlosse drin,
sitzt meine Frau die Königin.
Die ist aus Schokolade!
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Erstellt von Evelyn am 12. Dezember 2009
Wir haben ein paar kurze Kinderverse gesammelt, die die lieben Kleinen
auch noch direkt am Heiligabend lernen können. So vergeht die Zeit des Wartens auf das Christkind schneller. Und wer Geschenke bekommen will, sollte auch ein kleines Gedichtlein kennen.
Frohes Weihnachtsfest allen Lesern.
Christkindlein, ich will artig sein,
bescher mir was ins Schüsselein,
Äpfel, Nüsse, eins, zwei, drei,
und ein Püppchen auch dabei.
Christkindchen, komm in unser Haus,
leer deine große Tasche aus,
stell dein Schimmelchen untern Tisch
das er Heu und Hafer frißt.
Heu und Hafer frißt er nicht,
Zuckerbrezel kriegt er nicht.
Ei du lieber, heilger Christ!
Komm nur nicht , wenns finster ist,
komm im hellen Mondenschein,
wirf mir Nüss und Äpfel rein.
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Erstellt von Evelyn am 9. Dezember 2009
Das Lieblingsgedicht aller Kinder ist “Der Bratapfel” bekannt als bayrisches Volksgut. Immer mit einem Schmunzeln auf den Lippen wird dieses Gedicht nur zu gern zum Besten gegeben.
Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel,
der Kapfel, der gelbrote Apfel.
Die Anleitung für diesen tollen Teelichterstern
könnt ihr im Artikel Teelichter Stern aus Wellpappe
nachlesen. Diesen Stern können
auch kleine Kinder prickeln.
Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!
Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.
Stimmungsvolle Advents- und Weihnachtslieder
Die schönsten Advents- und Weihnachtslieder haben wir für euch bei Amazon zusammengestellt. Ihr könnt euch von allen Liedern einen Ausschnitt anhören.
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